Zukunft erfinden vor Ort

Eigenverantwortliches Handeln und bürgerschaftliches Engagement werden zu wichtigen Faktoren für die Zukunftsfähigkeit und Lebensqualität von Kommunen und Regionen besonders im ländlichen Raum. Wo Wandel ist, entstehen neue Freiräume, die Menschen mit Kreativität und Umsetzungswillen füllen können. Es braucht Bürgerinnen und Bürger, die die Chancen auf Veränderung sehen, die Ideen entwickeln und umsetzen, die neue Wege ausprobieren und vielleicht auch Vorbild für andere werden wollen.


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Verein Neuland gewinnen trifft sich!

Erst 16 Monate ist der Verein Neuland gewinnen alt und hat bereits einiges auf die Beine gestellt! Neuland gewinnen e.V. ist eine Gemeinschaft von Menschen aus höchst unterschiedlichen Werkstätten des guten Lebens. Die Mitglieder packen selbst an, um ihre Heimat zu einem Ort zu machen, an dem sie gerne leben.
Nun lädt der Verein am 9. März 2019 von 11 bis 16 Uhr zur Mitgliederversammlung ein. Ein wichtiger Tagesordnungspunkt wird der Rückblick auf den Meilenstein Internationale Grüne Woche 2019 sein. Dieser wird gebührend mit allen Engagierten gefeiert! Diese sind herzlich eingeladen, ab 14:30 Uhr dazuzustoßen. Die "Nichtmitglieder" sind ebenso eingeladen, Themen und Entscheidungen des Vereins mitzuverfolgen oder aber vor Ort Mitglied zu werden und zu beschließen. Treffpunkt ist der Projektraum "Glaskiste" ExRotaprint, Gottschedstr. 4 in 13357 Berlin.

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Bellevue

Bundespräsident empfing Neulandgewinner*innen

Im Terminkalender des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier stand für den 22. Januar ein Gespräch zu Projekten in ländlichen Räumen mit Teilnehmer*innen des Programms "Neulandgewinner" der Robert Bosch Stiftung! An dem Empfang im Schloss Bellevue nahmen rund 30 Neulandgewinner*innen aus allen Förderrunden teil. Sie erzählten an Thementischen aus ihren Projekten. „Wir sollten die Situation in ländlichen Regionen, die manche als abgehängt bezeichnen, nicht als schicksalhaft begreifen“, sagte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, „denn es gibt diese Engagierten, die anpacken und Veränderung schaffen - so wie die Neulandgewinner das tun." Anerkennung wem Anerkennung gebührt!


 

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runde 4

Vierte Runde Neulandgewinner offiziell gestartet!

Zwanzig überzeugende Initiativen aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen hat die Robert Bosch Stiftung GmbH jetzt in die vierte Runde ihres erfolgreichen Förderprogramms „Neulandgewinner. Zukunft erfinden vor Ort“ aufgenommen. Die Macher*innen erhalten in den kommenden zwei Jahren individuelle Schulungen, werden von Mentor*innen begleitet und mit insgesamt bis zu einer Million Euro finanziell unterstützt. Mit einer feierlichen Veranstaltung in der Berliner Repräsentanz der Stiftung begrüßten wir die neuen Neulandgewinner*innen und würdigten das Engagement der Projekte der dritten Förderrunde.

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6a

Neulandgewinner*innen auf der Grünen Woche

Die internationale Grüne Woche fand vom 18. bis 27. Januar 2019 in Berlin statt und zwar erstmals mit einem Pavillon der Neulandgewinner*innen! Dieser befand sich in der Halle "Ländliche Räume" des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Täglich standen Neulandgewinner*innen zum Gespräch zur Verfügung und damit Engagierte, die die Zukunft des ländlichen Raumes in ihren Dörfern und Kleinstädten in Ostdeutschland selbst gestalten. Sie berichteten über ihre Projekte, gaben Hinweise auf weitere Initiativen und stellten Kontakte her. Darüber hinaus baten zahlreiche Aktionen und Gäste Möglichkeiten des Mittuns und Lernens!

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BBE

Broschüre über Fördermöglichkeiten

Bei Projektvorhaben in ländlichen Räumen können eine Vielzahl von Förderprogrammen unterstützen. Nun stellt das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) in einer neuen Broschüre "Gutes gedeihen lassen. Mit Fördermitteln demokratische Kultur und Engagement in ländlichen Räumen stärken" anhand anschaulicher Praxisbeispiele verschiedene Fördermöglichkeiten im Themendreieck Demokratiestärkung, Engagement und Ländliche Entwicklung vor. Auch gedruckte Exemplare dieser großartigen Zusammenfassung sind erhältlich, so lange der Vorrat reicht...

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Thomas klein

Was macht eigentlich Thomas Winkelkotte?

Thomas Winkelkotte weiß, dass es nicht immer beim ersten Versuch klappen muss. 2013 hat er als Neulandgewinner der ersten Runde eine gemeinnützige Mobilitätssicherung im Landkreis Märkisch-Oderland initiiert. Er wollte dem mangelnden Nahverkehr durch eine sichere Form des Trampens begegnen, mit Registrierung von Fahrer*innen und Tramper*innen. Heute sieht er sein Projekt als gescheitert, „alle hatten die Kleber im Auto, aber keiner wollte sich an die Straße stellen", erzählt er. Nun ist er Fahrer von Otto, dem Begegnungsbus von Neulandgewinner Fabian Brauns. Winkelkotte ermöglicht damit beispielsweise geflüchteten Menschen aus vier Heimen um Buckow, an Demonstrationen teilzunehmen oder spezielle Lebensmittel in Berlin einzukaufen.

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2013 brandenburg
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Civil Society Toolbox - Hilfe zur Selbsthilfe für Engagierte

Der Werkzeugkasten bietet Instrumente für zivilgesellschaftliche Akteur*innen, Initiativen und  Organisationen, um an Themen wie Fundraising, Wissenstransfer, Strategieentwicklung und Entscheidungsprozessen zu arbeiten. Das Do-It-Yourself Toolkit beinhaltet Methoden, Workshopdesigns, Arbeitsblätter und Konzeptpapiere. Spielerisch können die verschiedenen Formate mithilfe von Figuren, Karten und Postern selbst moderiert und organisiert werden. Diese unterstützenden Werkzeuge stehen online oder zum Herunterladen zur Verfügung! Sie wurden von zivilgesellschaftlichen Akteur*innen über einen Zeitraum von zwei Jahren entwickelt und sind jetzt offen zugänglich.

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zusammenhalt bundesweit
Debatte

Debatte „Wer ist das Volk, heute?“

Am Tag der Deutschen Einheit kamen zahlreiche Gäste nach Menz, um mit der Migrationsforscherin Naika Foroutan ostdeutsche Selbstverständnisse zu diskutieren. Eingeladen hatte Neuland gewinnen e. V. sowie Mario Ledderhose mit der HEIMATschule Menz. Die Politologin Foroutan von der Humboldt-Universität Berlin stellte eingangs dankenswerterweise ein Forschungsprojekt über Stereotype vor. Ihre Hypothese: Die Diskriminierung von Ostdeutschen ähnelt inhaltlich der von muslimischen Migrant*innen. Die Gäste, Naika Foroutan, Daniel Schulz von der taz und Andreas Willisch vom Thünen-Institut für Regionalentwicklung brachten eigene Erfahrungen ein und fragten, wer mit „ostdeutsch“ gemeint ist: DDR-Bürger*innen, Menschen, die sich gegenwärtig in Ostdeutschland engagieren oder jene, die dort geboren sind? Und bedarf es überhaupt der Konstruktion einer ostdeutschen Identität, um mehr Gleichheit zu erreichen? Viel wichtiger als die Frage, woher wir kommen, schien am Ende die Frage, wohin wir (gesellschaftlich) wollen.

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2017 brandenburg zusammenhalt
BBE

Neues Onlineportal zu Engagement und Demokratiestärkung im ländlichen Raum

Gemeinsam mit der Amadeu Antonio Stiftung startet das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement ein neues Onlineportal zu Engagement und Demokratiestärkung im ländlichen Raum! Dort werden gute Praxisbeispiele – von kleinen Aktionen bis zu mittelfristigen Förderprojekten gesammelt. Auch die Schattenseiten werden beleuchtet: Welche demokratiefeindlichen Gruppierungen gibt es in ländlichen Räumen und was können wir ihnen gemeinsam etwas entgegensetzen?  Schaut vorbei! 

www.laendlicher-raum.info/


 

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Dörfer im Aufbruch: Der Online-Kurs

Ganz im Sinner der Neulandgewinner-Bewegung engagiert sich die Initiative "Dörfer im Aufbruch" für die Akteure vor Ort: "Wir sind der festen Überzeugung, dass Dorfentwicklung in die Hände der echten Experten gehört: uns selbst. Nur wir wissen, wie wir leben möchten und was uns an unserem Lebensort am Wichtigsten ist." Nun haben sie einen kostenlosen Online-Kurs mit 133 Videos, 9 Kapiteln und 6 Dozenten entwickelt. Dieser gibt Einblick in Themen wie Dorfentwicklung, Moderation oder Finanzierung.  

Link zum Online-Kurs Link zum 1. Video


 

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